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"Ab und zu trifft es einen wie ein Schlag - man muss die Welt nicht so erleben, wie es einem beigebracht wurde."
Alan Kingsley
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Stirb nicht, ohne mir zu sagen, was ich tun soll...
Ein Kompendium für Angehörige
Zu beziehen über den Wagner Verlag www.wagner-verlag.de unter der Rubrik "Sachbücher"
ISBN 978-3-86279-233-7 für EUR 19,90
Es wird zu den verschiedensten Bereichen, beginnend mit der Nachricht des Todes bis hin zur Trauerfeier, ebenso Erfahrungen meiner Arbeit mit Menschen, die Abschied nehmen müssen, ein von mir bildhaft entworfener Trauerprozess in sieben Stufen, sowie eigene Gedichte zu diesem Thema beinhalten. Der Tod, der Übergang, das Verlassen des irdischen Körpers kann uns sehr viel mehr mit auf den Weg geben, als Angst auszulösen und so zu tun, als würde das nur andere Menschen betreffen. Diesen Teil des Lebens zu verleugnen ist nicht klug, weil dadurch wertvolle Energie gebunden wird, die uns im Leben doch viel besser zu Gesicht stehen würde. Der Tod ist sogar unser größter Lehrmeister, wenn er richtig verstanden wird, denn er veredelt jeden einzelnen Moment. Zudem ist er die sicherste Zukunftsprognose, die Trefferquote liegt bei 100% - Ausnahmen ausgeschlossen!
Fast bleibt die Frage: Wie kann man erfüllt leben, ohne das eigene Ende zu bedenken?
Hier einige Gedichte von mir, die Sie auch im Buch wieder finden werden:
Abschied
Noch einmal, ein letztes Mal
schaue ich dich an.
Bleich bist du,
Dein Blut steht still.
Noch einmal, ein letztes Mal
berühre ich Dich.
Kalt und wächsern fühlst Du Dich an
wie feiner, kostbarer Marmor.
Noch einmal, ein letztes Mal
küsse ich Dich.
Nun bin ich mir sicher,
Du bist längst woanders.
C.F.
Das Geschenk des Leidens
Vermeintlich gelebt und gerafft,
Momente verschenkt und zertreten,
im Übermut des großen "Ich".
Trauer führt mich zurück zum Grund
und lässt mich nun endlich
mein störrisches Haupt senken.
Was immer ich ziehen ließ,
in der Zeit ohne Geländer,
lernte ich etwas Neues kennen: Mich.
So stehe ich wieder auf,
nachdem ich gebrochen
mit dem Gesicht im Staube lag.
Geläutert durch die Ernte des Schmerzes,
spüre ich den Regenbogen in mir
und bin nicht mehr Dieselbe.
C.F.
Überstanden
Die Kapelle ist gefüllt,
Fensterscheiben schimmern bunt,
zu hören ist - Totenstille.
Viele Menschen sind gekommen
wegen mir auf der Bank,
wegen dir, mittig liegend, hölzern zugedeckelt.
Noch verschont vom Begreifen
schlägt das Herz in das Gelähmte,
abwesend nehme ich teil.
Worte dringen an mein Ohr,
ab und zu kann ich folgen.
Das war dein Leben. War????
Kurz zur Einheit gelangt - ist es vorüber.
Musik erklingt, Unruhe beginnt,
nun folgt der schwerste Gang.
Die Wahrheit steigt auf
beim Dich versenken in die kühle Erde.
Ich stehe am Rand und sterbe.
Der Erdwurf gleicht einer schallenden Ohrfeige.
Schnell greife ich Blüten und lassen sie rieseln wie die 13. Fee,
bemüht um Wiedergutmachung.
Fremde Hände drücken die meinen,
nett gemeinte Floskeln schwirren umher.
Überstanden - stehe ich am Anfang.
C.F.
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| Christine, Feldmann, Christine Feldmann, Freie Rednerin, Redner, Rednerin, Trauerfeiern, Trauerfeier, Feier, Feiern, Beerdigung, Beerdigungen, Beisetzung, Beisetzungen, Freie Hochzeiten, Hochzeit, Hochzeiten, Trauung, Trauungen, Heirat, Heiraten, Fest der Namensgebung, Fest, Feste, Namensgebung, Taufe, Schutzengel, Wasserrituale, individuell, mitmenschlich, würdevoll |
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